Interview mit Virtual Victim

 
Wie und wo bist du aufgewachsen?
 

Geboren und behutsam aufgewachsen bin ich in den tiefsten Tiefen Ostwestfalens, genauer gesagt in Gütersloh.

 

Was hast du vor der Musik gemacht?

 
Das klingt so, als ob die Musik meine Hauptbeschäftigung sei. Sie ist jedoch „nur“ meine Haupt*freizeit*beschäftigung. Vorher hatten andere Dinge einen höheren Stellenwert, wobei ich mich schon immer sehr für Musik interessiert habe. Selbst mein Taschengeld habe ich in jungen Jahren fast ausschließlich in Vinyl investiert :-)
 

Wie bist du zur Musik gekommen? / Und warst du schon an anderen Musikprojekten beteiligt?

 

Mein musikalischer Werdegang hat wie bei vielen anderen Jugendlichen mit einem unverschämt teuren Gitarrenkurs im Anschluss an die erste Jugendfreizeit begonnen. Lagerfeueratmosphäre schnuppern, lustige Lieder singen und zu später Stunde den Mädels mit „Nothing Else Matters“ imponieren... das war schon cool *ggg*. Doch mangels eigener Ideen verschwand die Klampfe irgendwann in einer staubigen Ecke, bis ich sie Jahre später wieder herausholte. Inspiriert durch Bands wie Silke Bischoff wollte ich unbedingt etwas Eigenes auf die Beine stellen. So sammelte ich sehr langsam erste Erfahrungen mit dem Schreiben, Aufnehmen und Produzieren von Songs und gründete ein kleines Musikprojekt.

 

Wo siehst du dich in der Zukunft?

 

Hochmotiviert und mit vollem Einsatz bei einer Sache, die mir großen Spaß macht. Momentan sieht’s ganz nach der Musik (und Virtual Victim) aus, aber wer weiß? ;-)

 

Welche Musik hörst du so und hast du Vorbilder?

 

Mein Musikgeschmack ist recht vielfältig, wobei sich meine Lieblingsbbands vornehmlich den Bereichen Electro und (Dark)Wave bis hin zu Gothic oder Neofolk zuordnen lassen. Sehr wichtig sind mir eingängige Melodien, die sich bestenfalls mit einer düster-melancholischen Grundstimmung paaren. Spezifische Vorbilder habe ich keine... Das wäre dann höchstens eine fiktive Person, die sich aus den unterschiedlichsten Fähigkeiten verschiedener Menschen zusammen setzte.

 

Gibt es eine Vorgeschichte zu Virtual Victim?

 

Während der Arbeiten an einem anderen Musikprojekt (eher  in Richtung Darkwave / Gothic) experimentierte ich eines Abends mit ausschließlich elektronischen Sounds herum. Es dauerte nicht lange, bis aus der zufälligen Spielerei ein kompletter Song entstand, der jedoch stilistisch überhaupt nicht in das bisherige Konzept passte. Ein guter Freund meinte deshalb, ich solle doch ein Nebenprojekt gründen. Die Idee gefiel mir und so dachte ich mir noch in derselben Nacht den Namen „Virtual Victim“ aus - ohne zu ahnen, jemals nach diesem Abend gefragt zu werden ;-) Bei dem Song handelte es sich übrigens um die Ursprungsversion von „Letztes Opfer“.

 

Machst du außer Musik noch was anderes?

 

Na klar! Die Musik ist nach wie vor „nur“ ein Hobby, wenn auch mit stetig zunehmendem Zeitaufwand verbunden. Hauptsächlich studiere ich und habe zwecks Broterwerb noch ein paar Nebenjobs zu erledigen.

 

Wie fühlt man sich als Gewinner des Sonic Seducer „Battle Of The Bands Contest 2005“ ?

 

Das Schönste am Gewinn des Contests ist die Bestätigung für meine Musik, die ich darin sehe. Vor allen Dingen hätte ich niemals damit gerechnet und das fühlt sich schon gut an.

 

Und zum Abschluss  noch eine Frage: Können wir in der Zukunft noch mehr interessante Stücke erwarten und ist schon was in Planung ?

 

Ja, es sind weitere Stücke in Arbeit, damit in diesem Jahr endlich das erste Virtual Victim Album veröffentlicht werden kann. Bis dahin wird allerdings noch ein wenig Zeit ins Land gehen... Besucht mich am besten regelmäßig auf meiner Website www.Virtual-Victim.de oder tragt Euch für den Newsletter ein. Besten Dank für das Interview und danke für die Unterstützung!

 
Alles Gute Chris echt mach weiter soo :))