Interview mit Abbadona


Wie und wo bist du aufgewachsen ?
 
Ich bin in (West)Berlin geboren und aufgewachsen.
 

Was hast du vor der Music gemacht?

Im Grunde gibt es kein wirkliches „vor der Musik“. Die Musik war immer ein Teil meines Lebens und wird es wohl immer bleiben.
Ansonsten habe ich wie jeder andere auch seine Schule gemacht, eine Ausbildung abgeschlossen, 4 Jahre bei der Bundeswehr gedient - Ok das wird wohl nciht jeder gemacht haben *lach*. Danach drei Jahre Sozialpädagogik studiert und nachfolgend in den verschiedensten Bereichen gejobt.

 
Und warst du an anderen Musikprojekten beteiligt ?
 
Angefangen bei Schülerbands und ein zwei kleineren Zeiträumen bei Metallbands, gibt es da nichts wirklich nennenswertes.
 

Wie bist du zu Musik gekommen ?

Es war die Liebe auf den ersten Klang ;)

Mit 12 hab ich das erste Musikinstrument richtig spielen gelernt. Die Gitarre. Danach ging es stetig weiter. In den Schülerbands lernten wir die meisten modernen Instrumente grundlegend spielen. Sprich also Keyboard, Drums, E-Gitarre und E-Bass sowie natürlich auch den Gesang, welcher jedoch je nach individueller Eigung mehr oder weniger gut genutzt werden konnte *g*. Nach der Schule legte ich mir einen Rechner zu und fing fortan am Computer mit diversen Musikprogrammen zu experimentieren. Seit dem gehört die Musik zu einem festen Bestandteil meines Lebens, dem ich jeden Tag einige Stunden widme.

 
Wo siehst du dich in der Zukunft ?
 
Ich lebe im hier und jetzt. Gedanken über Vergangenheiten und Zukunft mache ich mir nur wenig. Im Bezug auf die Musik werde ich weiterhin meine Songs schreiben und dem gewillten Hörer zur Verfügung stellen. Ich betrachte die Musik für mich als Hobby und produziere Musik, die mir persönlich gefällt und sich mit Themen und Dingen beschäftigt mit denen ich mich beschäftige. Solange es also diese Welt gibt und die Menschen auf ihr, solange wie ich hier verweilen muss, werde ich mich immer zu einem sehr großen Teil in meinem Leben der Musik widmen. Was die Zukunft bringt, das wird die Zeit zeigen.
 

Welche Musik hörst du so und hast du Vorbilder ?

Ich höre im Grunde fast jede Musik. Meine Vorlieb gilt aber der elektronsichen Musik aus den Bereichen des Industrials, EBM / Gothic.
Danach tritt Metall nach Art Rammstein, Marilyn Manson oder Cradle of Filth.

Ich weiß nicht ob ich unbedingt Vorbilder habe. Aber meine Soundtüftelein schweben irgendwo zwischen Wumpscut, Klinik, Dive und Suicide Commando. Einem Menschen zolle ich jedoch großen Respekt. Bill Leeb von Frontline Assembly. Seine Alben, besonders die letzteren sind in meiner heimischen Playlist ganz oben.

 

Gibt es eine Vorgeschichte zu Abbadona ?

Nein. Abbadona ist ein Musikkunstprojekt, was ich 2004 in diesem Stil erst ins Leben gerufen habe. Davor habe ich einfach nur musikalische Experimente und Klangkonstruktionen gebastelt, die unter dem Projektnamen Psycho-God liefen.Was es mit dem Hintergrund von Abbadona auf sich hat kann man auf meiner Seite nachlesen.

 
Machst du außer Musik noch was anderes ?

Augenblicklich nicht, nein.
 
Und zum Abschluss noch eine Frage können wir in der Zukunft noch mehr interessante Stücke erwarten und ist schon was in Planung ?
 
Davon könnt ihr wohl ausgehen *lach* Ich steh noch auf den ersten paar hundert Metern. Im Grunde bin ich durchweg am schreiben, komponieren und programmieren. Aktuell arbeite ich gerade daran eine zweite CD fertig zu bekommen, auf der es dann zwischen 8 und 10 Songs geben wird. Ich bin mir da bei zwei drei Songs noch nicht wirklich sicher. Im Gegensatz zu den derzeitig auf MP3.de runterladbaren Songs wird die nächste Zusammenstellung um einige Grad härter vom musikalischen Ambiente. Mehr in Richtung Industrial. Alles weitere dazu wird in den kommenden Wochen auf meiner Homepage www.abbadona.de zu finden sein, wo ihr im übrigen auch noch mehr zum Projekt und dem Hintergund erfahren könnt.
 
ich möchte mich bei Abbadona bedanken für das Interview und wünsche alles Gute für die Zukunft